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Aktuell  18.06.2014 (Archiv)

Broker fürchten um ihre Jobs

Der Aktienhandel wird angesichts drohender Regulierungen künftig mit weniger Brokern auskommen müssen.

Darin sind sich IR-Profis am Rande der gestern, Dienstag, in Frankfurt am Main zu Ende gegangenen 17. DIRK-Konferenz einig. Die Konsolidierung der Broker-Szene sehen die Experten als Folge möglicher Regulierungen des Finanzsektors, welche die Arbeit der Broker einschränken, die ihren Kunden Analysen liefern und an Roadshows für die Investorensuche beteiligt sind.

In England reguliert die Financial Conduct Authority (FCA) den Finanzmarkt und die Infrastruktur, die diese Märkte unterstützt. Die FCA kann Unternehmen zwingen, Werbeaktionen zurückzuziehen, die sie für irreführend hält. 'Die FCA verbietet zum Beispiel, dass Roadshows von Investoren mit den Gebühren bezahlt werden, die sie von Kunden eingenommen haben', unterstreicht Nico Baader im Gespräch mit pressetext.

Der Vorstand der Baader Bank befürchtet indes ähnliche Effekte der politisch motivierten Regulierungsvorhaben auch in Kontinentaleuropa. Mit seiner Sichtweise trifft er den Nerv vieler Mitstreiter auf dem umkämpften Markt. 'Ähnliche Regulierungsmaßnahmen wie die der FCA werden auf den europäischen Kontinent überschwappen', glaubt Markus Specht, Head of Equity Trading bei Deka Investments.

IR-Experten stimmen auch darin überein, dass die Fragmentierung des Aktienhandels bestehen bleiben wird, also weiterhin viele verschiedene Handelsplattformen genutzt werden - auch wenn das auf Kosten der Transparenz gehen kann. Andreas Trösch, Director Investor Relations bei der Norma Group, wünscht sich gegenüber pressetext vielmehr eine Entschleunigung des Handels, was angesichts der Hochfrequenz-Technologie wohl Wunschdenken bleiben wird.

Krisenstimmung

'Bei Entscheidungsprozessen zu Strategie oder Investitionen eines Unternehmens hat die IR-Abteilung eine entscheidende Funktion als kritische Stimme, die die Sicht des Kapitalmarktes spiegelt.' Zu diesem Fazit kommt RWE-CFO Bernhard Günther im Rahmen seiner Keynote auf der DIRK. 'Vorstand und Management von RWE sehen in der IR-Abteilung einen wichtigen Sparringspartner', so der Manager.

Laut dem Finanzvorstand hat die Energiewende RWE in den vergangenen Jahren gehörige finanzielle Turbulenzen beschert. Nach dem AKW-GAU in Fukushima wurde von der Politik beschlossen, profitable Kraftwerke im Schnellverfahren stillzulegen. In der Folge, so Günther, verloren die RWE-Aktien über 40 Prozent ihres Wertes. Unter dem Strich fuhr der Konzern 2013 ein Minus von 2,8 Mrd. Euro ein.

Laut dem Manager ist vor diesem Hintergrund eine krisenerprobte IR-Kommunikation unerlässlich. 'Die IR-Abteilung hat sich nicht weggeduckt, sondern Transparenz gezeigt und Roadshows für den Kapitalmarkt organisiert.' Am Kapitalmarkt erfahre die IR-Arbeit von RWE hohe Wertschätzung. Mit Kostensenkungen im Kraftwerksgeschäft, der Veräußerung des Öl- und Gasgeschäftes, Investitionskürzungen, einer Ausweitung des Vertriebsgeschäfts und weiteren Maßnahmen.

Nachhaltigkeit erforderlich

Integrierte Nachhaltigkeit in der Kapitalmarktkommunikation börsennotierter Unternehmen ist nicht nur für Kunden und Stakeholder erfolgskritisch, sondern auch für Konsumenten immer mehr kaufentscheidend. Zu diesem Schluss kommt eine Diskussionsrunde. Dass Nachhaltigkeit auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung heute mehr Pflicht als Kür ist, hat auch eine Live-Abstimmung des Publikums in Frankfurt unter Moderation von DIRK-Geschäftsführer Kay Bommer ergeben: 73 Prozent haben für den 'zukünftigen Mainstream' in diesem Bereich gestimmt - ein Meinungsbild, dem sich auch der DIRK anschließt.

Aktuell herrscht unter IR-Profis dennoch Diskussionsbedarf in der Frage, welche Rolle Nachhaltigkeit in der Kapitalmarktkommunikation spielen soll und ob es für börsennotierte Unternehmen sinnvoll ist, Informationen über Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) in die Berichterstattung zu integrieren.

Laut einer NAEM-Studie aus dem Jahr 2011 bemühen sich lediglich 2.000 bis 3.000 der weltweit 45.000 Unternehmen, die an der Börse notiert sind, ESG-Kriterien in die Kapitalmarktkommunikation einzubeziehen. Als Orientierungshilfe hat Bommer einen Best-Practice-Guide als Leitfaden zum Thema Nachhaltigkeit in der Kapitalmarktkommunikation vorgestellt, der sieben Empfehlungen für Emittenten enthält. Neben dem DIRK wirkte unter anderem die Deutsche Börse daran mit.

Die Grundidee von Nachhaltigkeitskommunikation, so Bommer gegenüber pressetext, sollte sein, Zusammenhänge zwischen nicht-finanziellen und finanziellen Infos aufzuzeigen. DAX-Konzerne müssten Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung kombinieren, deren Wechselbeziehungen darstellen sowie quantitative Daten und allgemeine Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nutzen.

pte/red

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#Finanzmarkt #Regulierung #Europe #Broker


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