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Aktuell  12.01.2023 (Archiv)

Lange Multi-Krise steht bevor?

Industriebetriebe in Europa stellen sich angesichts hoher Energiepreise und Probleme in den Lieferketten sukzessive auf eine lang anhaltende Multikrise ein.

Laut der Studie 'Europas Industrie im Wandel' der Produkt-Innovations-Plattform Aras, für die über 440 Top-Entscheider aus 19 europäischen Ländern befragt wurden, rechnen 90 Prozent der Unternehmen auch über 2023 hinaus mit großer Instabilität.

'Vor dem Hintergrund einer beunruhigenden Gemengelage aus explodierenden Energiekosten, geopolitischen Risiken und zunehmenden Arbeitsmarktrisiken ist Europas Industrie aktuell vor allem um eine ausfallsichere Produktion bemüht', so Jens Rollenmüller, Geschäftsführer Aras Deutschland.

Als Reaktion auf instabile Lieferketten hätten daher 40 Prozent der Unternehmen bereits eine engere Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten umgesetzt, weitere 39 Prozent würden daran arbeiten und 17 Prozent planten einen intensiveren Schulterschluss mit den Zulieferern.

Laut der Studie auffällig im Europa-Vergleich: In Großbritannien ist die Sorge um die Lieferketten besonders ausgeprägt. Im Nachgang des Brexits hat dort bereits jedes zweite Unternehmen eine engere Zusammenarbeit mit Zulieferern umgesetzt.

'36 Prozent der Unternehmen haben ihre Supply Chain unter Digitalisierungsaspekten bereits neu aufgesetzt, bei weiteren 42 Prozent ist dies in Arbeit', sagt Rollenmüller. Rund jedes dritte Unternehmen habe mit Veränderungen in den Produkten auf instabile Lieferketten reagiert, knapp jedes vierte mit einer Verlagerung von Produktionsstandorten.

'88 Prozent der Studienteilnehmer glauben, dass die nächsten Jahre weiter so unsicher bleiben werden. Angesichts dieser Herausforderungen müssen die Unternehmen handeln, auch indem sie sich regelmäßig neu erfinden und die Effizienzvorteile der Digitalisierung für sich nutzen. Nur so können sie den wirtschaftlichen Verwerfungen der Multikrise trotzen', resümiert Rollenmüller.

Inflation am Höhepunkt

Weltweit werden auch 2023 weiterhin hohe Inflationsraten erwartet - wenngleich sich die Lage leicht entspannt. Das zeigt die aktuelle Umfrage des 'Economic Expert Survey' des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik.

Für 2023 liegt die erwartete Inflationsrate im weltweiten Mittel bei 7,1 Prozent. Dies ist der Median der durchschnittlich erwarteten Inflationsraten auf Länderebene. Dieser wird verwendet, weil sich die erwarteten Inflationsraten regional sehr stark unterscheiden und in individuellen Ländern und Regionen wie in Afrika drastisch höher sind als im Rest der Welt.

Die im vierten Quartal erwartete Rate von 7,1 Prozent stellt einen Rückgang im Vergleich zur erwarteten Rate von 9,5 Prozent im dritten Quartal dar. Dennoch rechnen die Experten auch in den kommenden Jahren mit weltweit hohen Inflationsraten. Mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 5,8 Prozent im Jahr 2024 wird ein Rückgang im Vergleich zu 2023 erwartet. Auch in der längeren Frist, mit Blick auf das Jahr 2026, bleiben die Inflationserwartungen mit 4,5 Prozent hoch.

Große Disparitäten in den Inflationserwartungen zeigen sich bei der Differenzierung nach einzelnen Regionen der Welt. Für 2023 erwarten Experten in Ostafrika (knapp 35 Prozent), Nordafrika (32 Prozent), Südamerika (25 Prozent) und Südasien (23 Prozent) die höchsten Preissteigerungen. In Nordamerika (5,2 Prozent), Südostasien (5,3 Prozent), und Westeuropa (5,4 Prozent) liegen die Inflationserwartungen für 2023 hingegen deutlich unter dem globalen Schnitt.

Innerhalb der Kontinente sind ebenso große Unterschiede in den Erwartungen der Experten zu beobachten. Osteuropa hat innerhalb Europas mit Abstand die höchsten Inflationserwartungen für das Jahr 2023 (15 Prozent), wohingegen Südafrika innerhalb Afrikas mit 6,5 Prozent einen Ausreißer nach unten darstellt.

40 Prozent der US-Amerikaner sehen die Inflation in den nächsten zwölf Monaten als das größte Risiko für ihre persönlichen Finanzen. Das geht aus einer Umfrage des Researchers Momentive in Kooperation mit dem Nachrichtensender 'CNBC' hervor. Zum Vergleich: Im August 2021 waren es nur 20 Prozent.

Im gleichen Zeitraum ist der Anteil derjenigen, die COVID-19 für ein großes Risiko halten, von 23 auf fünf Prozent gesunken. 13 Prozent befürchten Einkommensverluste, zehn Prozent machen sich Sorgen um die Staatsausgaben. Und sieben Prozent rechnen mit höheren Steuern, ebenso viele erwarten ein langsameres Wirtschaftswachstum und höhere Zinssätze. Diese Zahlen unterscheiden sich kaum von denen, die 2021 erhoben wurden.

Doch Lohnerhöhungen können Inflationssorgen nicht ersticken: Unter den 55 Prozent der Amerikaner, die im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten haben, sind 43 Prozent, die die Inflation dennoch als das größte Risiko für ihre persönlichen Finanzen halten.

Angesichts anhaltender Inflationssorgen gibt etwa die Hälfte der Erwachsenen (51 Prozent) an, dass sie die Haushaltsausgaben gesenkt haben. Weit weniger (19 Prozent) sagen, dass sie finanzielle Lücken mit Ersparnissen gestopft haben. 17 Prozent haben nichts getan, um mit der Inflation besser fertig zu werden. Elf Prozent haben einen neuen Job mit besserer Vergütung angenommen, ebenso viele haben versucht, ohne Wechsel eine Gehaltserhöhung zu bekommen. Fünf Prozent haben einen Kredit von ihrem Rentenversicherer beantragt und neun Prozent sind umgezogen, um Kosten zu senken.

Die überwältigende Mehrheit der Amerikaner (80 Prozent) sagt, dass sie mindestens 100.000 Dollar pro Jahr verdienen müssten, um sich reich zu fühlen. Darunter sind 22 Prozent, die dieses Gefühl erst mit einem Jahreseinkommen von einer Mio. Dollar haben. Elf Prozent fühlen sich schon mit 50.000 bis unter 100.000 Dollar reich. Sechs Prozent würden sich schon mit weniger als 50.000 Dollar zufriedengeben.

pte/red

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#Studie #Europa #Krise



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